Heute passenderweise mit einer Autorin, die diese Woche einen Release gefeiert hat!
@s.binder_s.m.night_autorin hat den wunderschönen Sammelband ihrer Teufelstrilogie herausgebracht, der alle drei Titel kompakt in einem Buch zusammenfasst – und das zurecht, denn ihr wollt definitiv nach Band 1 lieber sofort weiter lesen 😁

Wer @lichti_liest folgt, wird über die Trilogie schon gestolpert sein, weil sie davon begeistert ist, wie in dieser mit Konsequenzen von Handlungen umgegangen wird.

Sandy veröffentlicht nicht nur im SP, sondern hat auch andere Titel in Verlagen untergebracht. Schaut euch gern auch da einmal um.

Doch genug geschwärmt. Euch jetzt viel Spaß mit dem Interview und vielen Dank für das Beantworten an @s.binder_s.m.night_autorin

Wie ist die Idee für dein aktuelles Projekt entstanden?

Ich habe viele Jahre lang im öffentlichen Dienst gearbeitet, konnte mich mit den engen Strukturen und komplizierten Dienstwegen aber nie recht anfreunden. Eines Tages – ich hatte einen richtig miesen Tag – da saß ich im Büro und dachte: „Bürokratie ist die Hölle … und die Hölle ist Bürokratie.“
Vor meinem inneren Auge formte sich sofort das Bild einer bürokratischen Hölle mit ellenlangen Verträge voller Kleingedrucktem, mit denen man seine Seele verkauft.
In dem Moment wurden mir zwei Dinge bewusst: Ich muss ein Buch schreiben. Und ich brauche einen neuen Job.

Gibt es eine Szene oder ein Charakter, der dir dabei besonders an Herzen liegt?

Hauptfigur Toni liegt mir immer noch am meisten am Herzen. Ich bin mehr oder weniger mit ihr erwachsen geworden … 
2014 habe ich angefangen, die Geschichte zu schreiben und Toni diente damals eher dazu, meine rotzige Meinung niederzuschreiben. 
Bei der Überarbeitung und im Laufe der Reihe hat sie sich dann stark weiterentwickelt, blieb sich dabei aber stets treu – das macht sie zu meiner persönlichen Heldin.

Was war/ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

Früher waren es „nur“ die Gedanken an die Veröffentlichung: Werden die Leute meine Geschichte mögen oder schreibe ich gerade den größten Mist aller Zeiten? Das blockiert manchmal gewaltig. Heute kommt noch die Sorge dazu, ob meine Texte von der KI verwendet werden. Oder ob sie meinen Job gleich ganz übernimmt … Ist gerade keine schöne Zeit für alle Kunstschaffenden.

Hast du eine bestimmte Routine beim Schreiben?

Vor der Geburt meines Sohnes hatte ich das…
Ich hab mir Wasser, Kaffee und Snacks mit an den Schreibtisch genommen und bin für einige Stunden im Manuskript versunken …
Heute bin ich froh an jeder Minute, die ich irgendwie fürs Schreiben abzwacken kann.
Aber eines brauche ich zum Schreiben nach wie vor: Stille. Und Kaffee.

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