Von @saskianieke hatte Catty bereits eine Romantasy Geschichte gelesen und erst letzte Woche die Rezension zur queeren Sports Romance von Saskia gepostet.
Falls ihr mehr darüber erfahren wollt, wie Saskia auf die Idee gekommen ist, und was euch sonst noch in der Romance Trilogie erwartet, klickt euch durch das Interview.
Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank Saskia für deine Zeit!
Wie ist die Idee für dein aktuelles Projekt entstanden?
Ich wollte schon länger eine Sports Romance mit Judo schreiben. Ich finde den Trend Sports Romance an sich toll – interessiere mich aber weder für Eishockey noch für American Football. Ich habe also lange darauf gehofft, ein Buch zu finden, dass MEINEN Sport thematisiert. Irgendwann kam dann einfach der Entschluss, das selbst zu schreiben.
„Ippon für die Liebe“ war in meiner ersten Idee eine hetero-Lovestory. Der Einfall, dass ich es spannend fände, wenn meine Protagonist*innen eine gemeinsame Vorgeschichte als Rival*innen hätten, hatte ich auf einer Ausgrabung (ich habe Paläontologie studiert). Und da war klar: Okay, für eine Rivalität müssten die beiden aber dasselbe Geschlecht haben. Dann wird die Geschichte wohl queer!
Gibt es eine Szene oder ein Charakter, der dir dabei besonders an Herzen liegt?
Ich liebe Aki und Dai, Aurelias Freundinnen, wirklich sehr. Daher hatte ich beim Schreiben auch recht schnell eine Idee für eine eigene Geschichte für Aki, die nun der zweite Band sein wird. Ehrlicherweise hätte ich Aki und Dai gern in meinem eigenen Leben. Die beiden sind so zuckersüß – und könnten ganz viele niedliche Animationsfilme mit mir schauen.
Was war/ist die größte Herausforderung beim Schreiben?
Die Balance zwischen Sport und Liebe zu finden. Gerade weil ich so für Judo als Sport brenne, wollte ich auch viele Judo-Szenen im Buch haben. Da nicht mit Fachvokabular um mich zu werfen, war eine ziemliche Herausforderung. Ich hoffe aber, dass es nun einigermaßen ausgeglichen ist.
Hast du eine bestimmte Routine beim Schreiben?
Wenn ich im Home Office arbeite, schreibe ich morgens vor der Arbeit. Wenn ich ins Büro muss, dann kann ich erst abends schreiben. Generell versuche ich aber, in jeder Session mindestens 500 Wörter aufs digitale Papier zu bringen.
Was kannst du uns schon über die weiteren Bände der Reihe verraten?
Aki und Dai bekommen jeweils ihre eigene Liebesgeschichte. In Band 2 erlebt Aki eine Second Chance Romance. Das Buch ist allerdings total anders als „Ippon für die Liebe“. Es geht nicht um Leistungssport, sondern Breitensport. Die Protagonist*innen sind etwas jünger und ich habe einem sehr ernsten Thema Raum gegeben. Ich muss gestehen, die Geschichte ist mein Liebling in der Reihe, ich habe mein Herz ein wenig an Akis Geschichte verloren.
Zu Dais Geschichte möchte ich noch nicht so viel sagen, nur, dass eine weitere Sportart wichtig wird, über die ich auf Deutsch auch noch keinen Liebesroman gelesen habe. Hier ist die Stimmung wieder etwas lockerer – und Dai irgendwo zwischen Leistungssport und „Was gibt es da draußen noch für mich?“.
