Auch dieses Mal haben wir spannende Einblicke für euch.
In unserer Reihe stellen wir vier Fragen an SP-Autor*innen, die dieses Jahr neue Bücher veröffentlichen – und heute ist @yola.stahl an der Reihe!
Ihr neuestes Werk, „Ein Spiegel aus Gold und Blut“, ist am 14.02.2025 erschienen, @geektesse hat bereits diese Woche eine ausführliche Rezension dazu gepostet.
In unserem Interview erzählt Yola von moralisch grauen Charakteren, ihrer Liebe zum Märchen-Retelling und den Herausforderungen des Autorinnenlebens.
Wir stellen hier ausschließlich Autor*innen vor, deren Bücher wir selbst lieben – daher ist die Auswahl definitiv eine Empfehlung von uns, diese Bücher (oder andere von ihnen) zu lesen!
Wie ist die Idee für dein aktuelles Projekt entstanden?
Ich wollte schon immer mal ein Märchen-Retelling schreiben. Daraus ist dann ein Multiversum mit der „Bizarre Magie und verzauberte Herzen“-Reihe geworden, die mit „Ein Spiegel aus Gold und Blut“ offiziell startet.
Gibt es eine Szene oder ein Charakter, der dir dabei besonders an Herzen liegt?
Obwohl der Schattenmagier Savas ein richtiger Mistkerl ist, liebe ich seinen moralisch grauen Standpunkt. Ist ist ein sehr komplexer Charakter und spaltet die Meinungen der LeserInnen. Aber gerade deshalb finde ich ihn so interessant.
Was war/ist die größte Herausforderung beim Schreiben?
Das ganze drum herum zu organisieren. Schreiben und Überarbeiten ist einfach und geht schnell. Aber dann fängt die eigentliche Arbeit mit Cover, Illustrationen, Buchsatz, Marketing und Versand erst an. Das nimmt wahnsinnig viel Zeit ein und ich unterschätze es jedes Mal wieder.
Hast du eine bestimmte Routine beim Schreiben?
Ich versuche jeden Tag ein paar Wörter zu schreiben. So bleibe ich mental im Projekt, selbst wenn ich nur 100 Wörter tippe. Kontinuität ist super wichtig für mich.
