Heute gibt es wieder eine Indie Autorin, die bei einem Kleinverlag veröffentlicht (und zwar @lostheropublishing) und zwar @freyapetersen_autorin

Freya hat nicht nur für @lichti_liest ein Highlight geschrieben, sondern mit ihrem Werk „Die Mutter der Masken“ auch den Seraph Preis 2025 für das beste Debüt gewonnen. Ihr Werk ist düster, aber allen voran ihre wunderbare Art des Feminismus. Tragende Rollen sind in der Welt allesamt weiblich – in einer Natürlichkeit, wie es leider in vielen Büchern nur für die Männer ist.

An Teil 2 schreibt sie gerade. Wer bei der Entstehung quasi live dabei sein möchte, dem sei ihr Account auch ans Herz gelegt. Allen anderen das Buch und natürlich dieses wunderbare Interview!

Vielen Dank @freyapetersen_autorin für das spannende Interview! Und euch viel Spaß beim Lesen.

Wie ist die Idee für dein aktuelles Projekt entstanden?

Mir fallen im Alltag dauernd kleine Sachen auf, die mich irritieren, dann über Jahre in meinem Kopf marinieren und zu einer Romanidee zusammen kleben. Bei Die Mutter der Masken waren es zum Beispiel: „Irrlichter, Sirenen und Fata Morganas haben echt viel gemeinsam“, „Warum kann die Mutter in Fantasy nicht mal länger als 20 Seiten leben?“, „Heilerinnen in Büchern und Games sind irgendwie immer automatisch nett und sanft. Wie funny wäre eine Heilerin, die ein kleines Arschloch sein kann?“ Und dann ist es mein Job, diese Elemente irgendwie stimmig zu verbinden.

Gibt es eine Szene oder ein Charakter, der dir dabei besonders an Herzen liegt?

Ich liebe alle meine Chaot*innen aus Die Mutter der Masken, die Beziehung zwischen Protagonistin Olga und ihrer Mutter Olathe ist aber was ganz besonderes zu schreiben. Manchmal vertragen die beiden sich ungefähr so gut wie Streichholz und Dynamit, aber sie sind einander sau wichtig und geben sich große Mühe, füreinander da zu sein, wann immer sie können, und akzeptieren einander inklusive riesiger Baustellen. Sie sind glaube ich schon ein eher unkonventionelles Duo.

Was war/ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

Mich während des Schreibens komplett loszusagen vom Vergleich mit anderen Autor*innen (und Büchern).

Hast du eine bestimmte Routine beim Schreiben?

Jein – ich hab das Ziel, jede Woche mindestens zehn neue Seiten zu schreiben, wie genau ich da hin komme, entscheidet der Alltag mit Jobs und Uni. Egal wie busy ich sonst bin, aus Erfahrung weiß ich, mache ich zu lange Pause mit Schreiben, geht es mir schon sehr an die mentale Gesundheit.

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