Heute haben wir @zoe_rubaidh Fragen gestellt, die auch ihr gerade erscheinendes neues Buch im Gepäck hat.
Teil 1 „Der unsterbliche Salamander“ war von @lichti_liest eins der Highlights 2024 und erhielt auch den 2. Platz 2022 beim @tolino_media Wettbewerb.
In unserem Interview erzählt Zoe von ihrem aktuellen Projekt, welches die Tage erscheinen wird.
Wie ist die Idee für dein aktuelles Projekt entstanden?
Als ich etwas über den blauen Stein Lapislazuli las, dachte ich, wenn
ich Lapis (Stein) durch Lapsus (Fehltritt) ersetze, würde ein guter
Titel für einen Gelîvron-Krimi entstehen. Bevor ich anfing zu schreiben,
stand fest: Der zweite Band heißt „Lapsuslazuli“ und die Spinne, sprich
Theos Vergangenheit wird näher beleuchtet. Um diese zwei Fixpunkte habe
ich dann die Geschichte gesponnen.
Gibt es eine Szene oder ein Charakter, der dir dabei besonders an Herzen liegt?
Eigentlich mag ich fast alle Charaktere – vor allem ihre Macken. Aber es
hat einen Grund, dass ich im zweiten Band die Spinne stärker in den
Fokus gerückt habe. Ich finde ihre Form von Macht spannend, die nicht
auf Gewalt, sondern auf Bindungen beruht. Sie ist in der Lage sich
selbst zu reflektieren und sich zu entwickeln. Ihr Führungsanspruch
basiert auf ihren Fähigkeiten, nicht auf der Unterdrückung anderer.
Was war/ist die größte Herausforderung beim Schreiben?
In dem Buch Lapsuslazuli finden Verbrechen statt, die von
unterschiedlichen Standpunkten aus betrachtet und beurteilt werden.
Außerdem beeinflussen einzelne Akteure einander. Das bedeutet, ich
musste immer wieder überprüfen, ob die verschiedenen Fäden noch zusammen
passen. Das war um einiges komplexer als im ersten Band.
Hast du eine bestimmte Routine beim Schreiben?
Im Grunde zieht es mich jeden Tag zum Laptop hin. Ich schreibe oder
überarbeite, recherchiere oder bastel an Covern oder Bildern, je nachdem
was sich gerade anbietet. Aber die tägliche Auseinandersetzung mit
meinen Schreibprojekten ist für mich wichtig, selbst wenn ich nur dazu
komme, Szenen im Kopf zu konstruieren.
