„Was würden eigentlich die Kinder von Hades machen?“ – Diese eine Frage beim Zähneputzen war der Startschuss für E. S. Schmidts aktuelles Projekt. Herausgekommen ist eine düstere Urban Fantasy mit mythologischen Wurzeln.
Im Interview erzählt sie, wie aus einem Gedankenblitz eine Story à la Supernatural wurde, warum der Hadessohn Aristos ihr besonders ans Herz gewachsen ist – und wieso Kampfszenen mehr sein müssen als bloß Action.

Halbgötter in Lederjacken, verlorene Seelen und die große Frage nach Familie und Zugehörigkeit – neugierig geworden? Das komplette Interview gibt’s im Post!

Schaut doch auch mal auf ihrem Instagram vorbei, Esther ist bei ganz vielen Messen und Veranstaltungen zu finden. Dort könnt ihr direkt die Bücher mit Signatur erwerben. So hat es @geektesse bei „Welt der Schwerter“ gemacht, die vorherige Dilogie der Autorin, welche diese Woche rezensiert wurde.
Auf der Homepage www.esther-s-schmidt.de gibt es auch noch weitere Infos zu Ihrem Schreibprozess, auch sehr spannend.

Vielen Dank für die Zeit und das Beantworten der Fragen an @esther_s_schmidt und euch viel Spaß mit dem Interview!

Wie ist die Idee für dein aktuelles Projekt entstanden?

Eines Abends lande ich beim Zappen mal wieder bei Percy Jackson. Da ich den Film schon kenne, gehe ich in der ersten Werbepause. Im Kopf habe ich noch den Sohn von Neptun und die Tochter von Athene – und frage mich beim Zähneputzen: was würden eigentlich die Kinder von Hades machen? Wären die auch in diesem bonbonbunten Halbgott-Camp oder würden die in schwarzen Lederjacken Harley fahren? Und schon überfallen mich Ideen. Hadeskinder sind für ihren Vater unterwegs und sammeln „überfällige Seelen“ ein, die sich weigern, den Weg in die Unterwelt anzutreten. Mir kommt eine Story á la Supernatural in den Kopf. 8 Monate später steht die Rohfassung.

Gibt es eine Szene oder ein Charakter, der dir dabei besonders an Herzen liegt?

Klar, Aristos, der Hadessohn. Es ist ein ziemlich einsamer Held – was ihm selbst erst bewusst wird, als er Jenn kennenlernt, deren Bruder von einem seiner „Kunden“ besessen ist. Was Familie bedeutet, und wie sehr Menschen bereit sind, für einen der Ihren einzustehen, das hat er fast vergessen. Aber eben nur fast.

Was war/ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

In dem Fall: die Actionszenen. Die Gegner sind skrupellose Verbrecher, und bei der Auseinandersetzung mit ihnen geht es echt blutig zu. Aber Kampfszenen dürfen nicht austauschbar sein. Sie müssen auch zur Charakterentwicklung beitragen und das Wesen der Figuren widerspiegeln, eben wirklich ein Teil der Geschichte sein.

Hast du eine bestimmte Routine beim Schreiben?

Meine einzige Routine ist der jährliche Schreiburlaub in einem deutschen Mittelgebirge – seit ein paar Jahren zusammen mit anderen Autor:innen. Ansonsten schreibe ich, wenn ich Zeit und Lust habe – und wenn die Geschichte gerade auf Dampf ist, dann habe ich eben Lust dazu. Und dann findet sich auch irgendwie die Zeit. Überhaupt sollte man mit Spaß schreiben – dann haben die Leser:innen auch Spaß beim Lesen.

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